Karei Kite

Jahrgang: 1988
  • Destiny (2020)
  • Kiryo (2023)

Karei Kites kreative Reise 2009-2023

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Ein paar Fragen an Karei Kite:

Die Vielfältigkeit und Einfachheit des Mediums. Ein Blatt Papier und ein Stift reichen, um die eigenen Gedanken zum Leben zu erwecken. Der Darstellung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das viereckige Format (wie z. B. beim Film) kann jederzeit aufgebrochen werden, wodurch sich ganz neue Darstellungsformen ergeben und das Ergebnis sogar den Zeichner überraschen kann.

Auch wenn ich erst Ende 2023 so richtig mit dem veröffentlichen meiner Bücher begonnen habe, gab es viel zu viele schöne Erfahrungen, um diese auf eine zu beschränken. Über jedes Feedback, sei es nur ein kurzer Hinweis, dass die Leser sich auf den nächsten Band freuen oder eine ausführliche Rezession, habe ich mich enorm gefreut. Allein, dass meine Geschichten von so vielen Menschen gelesen werden, ist für mich sehr besonders. Richtig überwältigend war die Erfahrung auf der LBM / MCC 24, die meine allererste Messe als Ausstellerin war. Die ganzen Eindrücke und das Feedback, das ich dort bekommen habe, ist unbeschreiblich.

Ja, da das bisher die einzige realisierbare Option war. Das Selfpublishing bietet mir zudem die Freiheiten, die ich für das Erzählen meiner Geschichten brauche.

Sofort! *-* Darf ich auch gleich den ganzen Orga-, Verwaltungs-, Buchhaltungs- und Marketingkram abgeben, damit ich nur zeichnen kann? XD

Leider nein. Ich bin schon froh, wenn ich die Druckkosten gedeckt kriege.

Das schwankt total. Von 0 h bis ca. 30 h die Woche ist alles dabei. Kommt drauf an, ob es eine Arbeitswoche oder eine Urlaubswoche ist. Im Schnitt vielleicht ca. 6 bis 13 h die Woche.

Das wird immer schlimmer, je mehr ich zeichne… xD Mein Anspruch an den Lesefluss ist enorm gestiegen. Im Gegensatz zu früher, achter ich sehr darauf, dass die Sprechblasen an den richtigen Stellen sind und sich Bild und Text gegenseitig unterstützt. Wichtig ist mir auch, dass die Texte so knapp und präzise wie nötig formuliert sind, damit die Kernaussage so leicht wie möglich erfasst werden kann und nicht durch unwichtige Inhalte verschleiert wird. Für den Inhalt gilt das Gleiche. Auf das Paneling achte ich mittlerweile auch viel mehr. Früher habe ich unüberlegt viele schräge Panels eingesetzt, jetzt ist die Devise: Grundsätzlich gerade Panels und nur an wichtigen (und inhaltlich passenden) Stellen kommen Schrägen.

So schnell es geht mit den nächsten Bänden vorankommen! :D Meine aktuelle Geschichte ist recht lang und an Ideen für neue Werke mangelt es mir auch nicht gerade xD Ansonsten will ich gar nicht zu viel planen, sondern weiter machen und alles auf mich zukommen lassen, was sich ergibt.

Online veröffentliche ich meine Geschichten auf animexx.de, weil diese Seite die beste Darstellung zum Lesen bietet. Am liebsten ist mir aber die gedruckte Form, weil es einfach ein unglaubliches Gefühl ist, zu wissen, dass jemand den Manga bei sich Zuhause im Regal stehen hat.

U. a. Gesetzliche Vorgaben, Sichtbarkeit und Zeitmangel. Die ersten beiden Punkte sorgen dafür, dass Selfpublisher die meiste Zeit mit bürokratischem Aufwand oder Marketing verbringen, anstatt mit ihren Werken voran zu kommen. Die Reichweite zu erhöhen wird immer schwieriger, besonders auf Social Media. Es ist sehr schwer, die eigenen Werke überhaupt präsent zu machen. Der ganze Aufwand mit diesen Themen verringert wiederum die eh schon wenig vorhandene Zeit zum Zeichnen.

Bisher habe ich nur eine Convention-Erfahrung, aber diese war so schön, dass ich auf jeden Fall noch öfter auf Messen ausstellen werde. Der direkte Austausch mit den Lesern ist sehr wertvoll. Zudem sind Messen die beste Möglichkeit, die Sichtbarkeit zu verbessern.

Vieles, was sich in den letzten Jahren verändert hat, hat das Selfpublishing und Mangazeichnen erleichtert. Für mich persönlich war der Wechsel von einem normalen Grafiktablett auf eins mit einem Display entscheidend. Erst danach habe ich mich langsam ans digitale Zeichnen gewöhnt. Mit meinem Zeichenprogramm bin ich nach wie vor mehr als zufrieden, da dadurch alles viel schneller geht als traditionell. Was den Druck angeht, gibt es mittlerweile verschiedene Druckereien, die auch für kleinere Druckmengen sehr viele Auswahl anbieten.

Eine bessere, leichtere Möglichkeit, unsere Werke präsent zu machen, sodass mehr Menschen von ihnen erfahren, wäre ein guter Anfang.

Der Indie-Bereich ist frei von Restriktionen und Vorgaben, die es z. B. bei Verlagen geben kann. Ohne den Mainstream-Druck können Geschichten freier, individueller und in dem Tempo, in dem die Geschichte es braucht, erzählt werden. Dadurch können ganz spannende neue Inhalte entstehen, die es im Mainstream-Bereich nicht gibt.

Total! Mein Umfeld hat mich sogar sehr überrascht. Auch wenn viele sich mit dem Thema nicht auskennen und auch kein Manga lesen, scheint Manga trotzdem präsent zu sein, weswegen es niemandem komplett fremd war. Mir wird erstaunlich viel Interesse und Neugier entgegenbrachte.

Trau dich, größer zu denken und deine Träume in Angriff zu nehmen. Es lohnt sich <3 Fang einfach an, alles Weitere ergibt sich von selbst.

Mach langsam, überstürze nichts und bleib in deinem Tempo. Du kommst voran, egal wie schnell du bist. Und denke an Pausen! Aber am wichtigsten: Genieße deine Schöpfung und bewahre dir ein wenig was von deiner kindlichen Freude <3

Kiryo

Fantasy/ Romance

Als Yumiko die Gerüchte über den rätselhaften Akamatsu Kenji und den mysteriösen Club "Kiryo" hört, ahnt sie nicht, dass sie schon mittendrin ist. Der Strudel aus Magie und Geheimnissen, in den sie von Kenji ungewollt hineingezogen wird, ist weit größer, als sie sich je hätte vorstellen können. Yumiko muss jetzt nicht nur neue Kräfte meistern, sondern sich auch Kenjis rücksichtslosem Verhalten entgegenstellen. Während sich die Gerüchte und Geheimnisse um sie herum zuspitzen, steht vor allem eine Frage im Raum: Kann sie das?

© Karei Kite