RoseNose

Jahrgang: 1989
  • Blumensprache (2014)
  • Strange Habit (2015)
  • Regentage (2018)
  • Flourishing Flower 1-3 (seit 2017)
  • Bed of Flowers (2024)

RoseNoses kreative Reise 2000-2023

Bewege den Slider um die Entwicklung zu sehen!

Ein paar Fragen an RoseNose:

Mir gefällt die Ästethik von Manga unglaublich gut. Ich mag die Art wie Geschichten erzählt werden, wie Emotionen und Gefühle vermittelt werden. Ich konnte mit dem Bild Medium schon immer mehr etwas anfangen als wie mit dem reinen Textmedium. Ich finde es unglaublich spannend zu sehen wie man Wörter in Bilder umwandelt.

An einen ganz speziellen Moment kann ich mich nicht erinnern. Doch als ich angefangen habe meine Geschichten auch online hochzuladen und dazu Feedback zu bekommen, war das für mich tolles Gefühl.

Ja. Ich hatte zwar in der Vergangenheit schon immer wieder mal die Möglichkeit meine Projekte vor Verlägen etc. zu pitchen, aber ich denke das ich nicht gut darin bin mich selbst zu verkaufen oder anderen meine Storyideen zu vermitteln. Außerdem habe ich einen Recht chaotischen Arbeitsstil und man braucht schon einen gewissen geordnenten Arbeitsstil damit eine Zusammenarbeit gut fuktionieren kann. Hinzukommt das ich das freie Arbeiten an meinen Geschichten sehr genieße. Manchmal denke ich aber schon darüber nach ob es nicht mal gut wäre solche Erfahrungen zu sammeln.

Gebt mir ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne den ganzen sonstigen Bürokratie/Verwaltungskram und ich würde es machen. XD

Das variiert sehr stark. Wenn ich an einem aktuellen Projekt arbeite und es eine Deadline dazu gibt sind das schnell mal 25+ Stunden die ich in der Woche daran arbeite. Ansonsten versuche ich mir 1-2 Tage die Woche zu nehmen. Immer mit dem Blick auf genügend Erholungsphasen, da ich in Teilzeit arbeite und das auch schon 32 Stunden in der Woche sind.

Nein. Doch ich kann Druckkosten, Kosten die durch Messen/Conventions entstehen, Arbeitsmittel etc. damit abdecken und am Ende bleibt ein gutes Plus übrig, mit dem ich dann z.B zukünftige Projekte finanzieren kann. Allerdings reicht es bei weiten nicht meine Lebensunterhaltkosten die anfallen zu tragen.

Ich würde mir gerne etwas mehr allgemeine Sichtbarkeit für Indie Mangaschaffende wünschen. Vielleicht macht es Sinn sich Kollektiv mehr zusammen zu tun. Oder mehr staatliche Förderprogramme. Bessere Anlaufstellen um sich zu informieren.

Ein sehr hohen. Ich mag den direkten Ausstausch mit Leser*innen sehr gerne. Und ich verkaufe auch immer noch weit mehr Bücher über Convetntions als online.

Im Mainstream-Manga werden oft stereotypische Typen/Themen behandelt. Bestimmte Männer- /Frauenbilder. Oft werden auch Ideen/Konzepte die gut funktionieren bis zum geht nicht mehr ausgeschlachtet. Es gibt auch hier Ausnahmen, aber ich persönlich habe das Gefühl es ist immer schwieriger wird Titel zu finden die für mich noch funktionieren, die ich gerne lese. Bei unabhängigen Mangaka hab ich das Gefühl mehr Diversität zu finden. Oft behandeln diese auch eine Art Aufklärung zu bestimmten Themen.

Aktuell möchte ich gerne meine Manga Serie Flourishing Flower abschliesen. Für danach habe ich grobe Pläne/Gedanken aber noch nichts festes.

Aktuell fühle ich mich am wohlsten über das Printmedium. Meine Bücher zu drucken und sie auf Messen zu verkaufen macht mir am meisten Spaß. Ich mag den direkten Kontant dort mit den Menschen.

Selbstständigkeit an sich. Man verbringt oft so viel Zeit mit Dingen die nichts mit kreativen Arbeiten zu tun haben. Sei es Planung von Conventions, Buchaltung, Printaufbereitung, Webauftritt, Markteting, allgemeiner Verwaltungskram usw. Das ist oft mühselig/zeitintensiv und eigentlich will man nur kreativ sein und zeichnen. :´)

Ja. Meine Familie, Freunde und Kolleg*innen unterstützen was ich mache und finden es auch ziemlich cool. :D

Ich glaube was mich am meisten geprägt hat, war der Wechsel auf das digitale Medium. Weil ich dadurch so viel mehr mein Potential fördern konnte und ich gemerkt habe das ich mich mit dem Medium viel wohler fühle. Besonders dann, als ich das erste mal ein Zeichentablet mit Screen hatte. Das war für mich die beste Kombination zwischen: "das Gefühl tradtionell zu arbeiten und all die Möglicheiten des digtalen Mediums nutzen zu können". Beim Wechsel zum Ipad kam dann noch der mobile Faktor hinzu. Überall wo ich hingehe kann ich jetzt ohne Probleme zeichnen.

Ja, ich glaube mein Anspruch, wie Geschichten erzählt werden und was erzählt wird hat sich verändert. Mich stören inzwischen viel mehr bestimmte Stereotypen oder bestimmte Klischees hingegen zu früher. Oder wie sensible Themen beahndelt werden.

Überarbeite dich nicht. Manga und Animes sind kein Kindergram, dein Hobby ist cool. Die Allgemeinheit checkt das leider erst in 15 Jahren. Naja vielleicht nicht alle, aber es ist dann in der breiten Masse agekommen.

Flourishing Flower

Slice of Life / Romance / BL

Auf dem Nachhauseweg von der Schule kommen Milo und seine Schwester Hanna an einem Blumenladen vorbei. Dort treffen sie auf Ben, den Besitzer des Ladens. Hanna ist von den Blumen sofort begeistert. Doch noch mehr freut es sie, als Ben ihr, da es den Geschwistern an Geld mangelt, einen kleinen Strauß für ihre Mutter schenkt. Die Besuche häufen sich und eine Freundschaft zwischen den Dreien entsteht. Doch langsam fängt Milo an, Gefühle für Ben zu entwickeln, die in eine Richtung gehen, die den Teenager verunsichern.

© RoseNose