Junechildart

Jahrgang: 1986
  • Blumen, Weiden & Dämonen (2024)

Junechildart kreative Reise 2001-2024

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Ein paar Fragen an Junechildart:

Die Vielfalt der Themen und Geschichten. Ich bin immer wieder fasziniert davon, welche Ideen umgesetzt werden. Neben so großen Genres wie Fantasy, Sci-Fi oder Sport gibt es auch Mangas über Menschen und ihre Haustiere, Mangas über Geschichte oder Mangas über gehörlose Menschen, um nur mal einige Beispiele zu nennen. Ausdrucksweise, Gestik und Sprache in Mangas sind sehr vielfältig und drücken Gefühle und Situationen gut aus.

Ich denke, dass die Leserschaft/Kundschaft noch sehr stark auf japanische bzw. ostasiatische Artists fokussiert ist. Entsprechend werden japanische Mangas und auch koreanische Manhwas/chin. Manhuas bevorzugt gekauft. Guckt man nach Frankreich, Belgien und den USA, ist es für die Menschen dort selbstverständlich, Comics heimischer Artists zu kaufen. Da sich in Deutschland lange keine gleichwertige Comickultur etabliert hat, gehen nationale Artists hierzulande immer noch unter. Es wäre wünschenswert, dass Conventions auch stärker die heimische Comic/Manga-Szene fördern und ins Licht rücken.

Ja, ich habe mich von vorneherein fürs Selfpublishing entschieden, einfach, weil ich mit Comics erstmal kleine Schritte machen und sehen will, wie meine Werke ankommen und sich alles entwickelt. Für mich war es am Wichtigsten, zunächst den Comic komplett zu realisieren und die Idee, die ich schon seit langem hatte, aufs Papier zu bringen. Ich sehe mich da noch ganz am Anfang und Selfpublishing ist da für mich erstmal der unkomplizierte Weg.

Einen hohen, da ich allein auf Conventions meinen Manga verkaufe. Aus zeitlichen und organisatorischen Gründen habe ich derzeit keinen Webshop und ob es mal einen geben wird, ist grad völlig offen.

Ich plane auf jeden Fall einen zweiten Band und danach bestimmt auch noch einen dritten Band. An Ideen mangelt es mir jedenfalls nicht.

Vor 20 Jahren war es noch wesentlich schwieriger, sich selber zu vermarkten. Wer Comics, Prints etc. verkaufen wollte, versuchte es über einen Verlag oder alternativ Webseiten o.ä. Ich erinnere mich, wie zahlreiche Artists damals jedes Jahr am Manga-Wettbewerb der Leipziger Buchmesse teilgenommen haben, und ein- oder zweimal habe ich es auch probiert. Wenn man Glück hatte, wurde der eigene Beitrag in Zeitschriften abgedruckt oder sogar als Manga rausgebracht. Es gab damals auch noch keine Artist Alleys auf Conventions. Mit dem Aufkommen von Social Media und der Etablierung der Artist Alleys hat sich für uns Artists einiges zum Positiven geändert. Auch sind Zeichenmaterialien wie Grafikprogramme, Copic Marker etc. heute einfacher und erschwinglicher zu erwerben als früher. Aber es gibt auch neue Herausforderungen. Die Artist-Szene ist inzwischen riesig und vielfältig und die Algorithmen von Social Media sind unberechenbar. Es gibt inzwischen viele Wege, sich selbst zu vermarkten, was wiederum anstrengend ist. Aber ich bin dennoch froh über diese Entwicklungen und möchte diese nicht mehr missen.

Trust the process! Vertraue auf deine Fähigkeiten und mach dein Ding!

Seid offen für die tollen Manga aus der Indieszene XD !!!!

Blumen, Weiden und Dämonen

Japan in der Edo-Zeit: Im Rotlichtviertel Yoshiwara gehen nicht nur Menschen, sondern auch Youkai frivolen Beschäftigungen nach. Aber das Vergnügen wird jäh gestört. Zum Glück weiß man in einem besonderen Bordell, was zu tun ist...

© Junechildart