Mochi Dragon

Jahrgang: 1997
  • Arise (2018)
  • Ishin - Spin-Off 1 (2022)
  • Ishin 1-2 (2022-2023)

Mochi Dragons kreative Reise 2018-2023

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Ein paar Fragen an Mochi Dragon:

Wie kreativ man mit den Elementen einer Seite (Perspektive, Panels, Sprechblasen, usw.) umgehen kann, aber auch wie ausdrucksstark man die Charaktere zeichnen kann... Es sind so viele Dinge, die ich an dem Medium liebe, die kann ich gar nicht aufzählen!

Eindeutig das Feedback meiner Leser, ob in Person oder online. Es ist unglaublich erfüllend, mich mit meinen Lesern über meine Projekte zu unterhalten, Theorien zu hören, wie es weitergehen könnte und wie sich auf den nächsten Band gefreut wird.

Ich hatte mich mit "Ishin" bei einem Verlag 2021 beworben, aber da es sich um ein japanisches Setting handelt, wurde mir prognostiziert, dass kein Verlag dieses Projekt nehmen würde, weil es wirtschaftlich gesehen günstiger und Erfolg bringender ist, die besten Werke aus Japan mit dem gleichen Setting einzukaufen. Aber das Selfpublishing erlaubt mir komplette Kontrolle über den kreativen Prozess und ich kann meine Deadlines so setzen, wie ich es brauche.

Ich weiß nicht, ob mir die Abwechslung, die ich mit meinem aktuellen Job habe, fehlen würde... ich sehe mich so bei 80% Manga Zeichnen 20% anderer Job. Ich arbeite gerne mit Menschen, da ist den ganzen Tag am Zeichnen zu sein nicht sooo der soziale Beruf.

Das kommt drauf an, wie nahe ich an der Deadline bin xD Ich habe immer ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe. Aktuell ungefähr... 30 Stunden die Woche? Ich bin sehr schlecht meine Arbeitszeiten einzuschätzen.

Noch nicht, aber es wäre natürlich ein Träumchen, wenn das funktionieren würde!

Uff....es sind viele Dinge. Online alle Male künstlerfreundliche Algorithmen, damit man ein größeres Publikum erreichen kann. Dazu kommt die ganze Problematik von K.I. "Art", die die Plattformen überfluten und für deren negative Auswirkungen außerhalb unserer Bubble kaum Bewusstsein ist. Allgemein würde ich sagen: die Anerkennung für den Job und das Herzblut, das wir in unsere Werke stecken. Meiner Erfahrung nach wird man als Mangeschaffender von außen gerne belächelt und es wird gar nicht als richtiger Beruf wahrgenommen.

Da ich aktuell in der Schweiz wohne, sind Conventions für mich der Hauptweg um meine Werke zu bewerben und zu verkaufen. Ein Online-Shop lohnt sich wegen der Versand- und Zollkosten für mich nicht und auf Social Media Aufmerksamkeit zu bekommen fühlt sich wie ein Ding der Unmöglichkeit an.

Ich finde, dass unabhängige Werke deutlich experimenteller sein dürfen, als Mainstream Manga. Auch wenn es um ein kreatives Projekt geht, ein Verlag will in erster Linie Geld verdienen. Wird das finanzielle Risiko für ein Projekt zu hoch eingeschätzt, wird es nicht umgesetzt. Als unabhängiger Zeichner kann man herausbringen was man will und es sind schon unglaublich tolle Projekte entstanden, wie man sie bei den Verlagen noch nie zuvor gesehen hat. Da nenne ich ganz gerne immer LIANs "Mechanical Princess", ein Shojo-Manga mit Steampunk Setting.

Zum einen möchte ich meine Serie "Ishin" fertigstellen und der Geschichte einen würdigen Abschluss geben... Zum anderen möchte ich mich mit anderen Geschichten ausprobieren, die schon seit langem in meinem Kopf herumgeistern! Wenn das Zeichnen nicht immer so lange dauern würde... xD

Eindeutig Patreon und Print, aber vor allem Print!

Zum einen sich einen Namen zu machen, zum anderen mit dem ganzen Papierkram und allem, was zum selbstständigen Arbeiten dazugehört, klarzukommen. Wenn man unter einem Verlag arbeitet, muss man sich nicht selber mit der Werbung für das Projekt beschäftigen und es wird viel leichter einem großen Publikum präsentiert, wie wenn man alles alleine organisieren/ bewerben müsste. Wäre es nur das Zeichnen, wäre unabhängiger Mangaschaffender ein einfacher Job, aber wir müssen diverse Social Media Plattformen bedienen, eigene Websiten erstellen, Patreon betreiben, Buchhaltung und Steuern machen, der Verkauf auf Cons und online... Das alles unter einen Hut zu bekommen und dabei noch den Hauch einer Work-Life-Balance zu haben, damit man sich nicht nach zwei Jahren ins Burnout stürzt, ist die größte Herausforderung.

Mhn...selten bei Fremden. Wenn ich über den ganzen Prozess reden und aufklären darf, wird mir mehr Verständnis entgegengebracht. Meine Familie findet es sehr cool, dass ich mein Geld teils mit meiner Kunst verdiene und sie unterstützen mich dabei <3

Für mich auf jeden Fall Patreon. Die Seite ist noch im Aufbau, aber es ist ein tolles Konzept sich als Künstler ein "passives" Einkommen zu verdienen.

Nein, eigentlich nicht.

Glaub an dich, du schaffst das!

Ishin

BoysLove / Fantasy

Izumi ist Shinto Priester und sehr beliebt in seinem Dorf, weil er alles Dämonische weit und breit vertreiben kann. Eines Tages taucht der Oni Katsuro in dem Dorf auf, doch er wehrt sich gar nicht gegen Izumis Angriff. Stattdessen sucht er das Dorf und seine Bewohner immer wieder heim, bis Izumi skeptisch beschließt den Absichten des Onis auf den Grund zu gehen. Zusammen treffen sie eine Entscheidung, die vor allem das Leben des Shinto Priesters komplett durcheinanderbringt.

© Aeeri